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Bring it on again



Release:
9. Juni 2004

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Kurzkritik:
Fortsetzungen sind meistens überflüssig, so wie auch 'Girls United again'. Zwar peppen junge, begabte Schauspieler das Geschehen ein wenig auf, jedoch ist die Story bloss eine billige Kopie von Teils eins. Einfallslos aber dennoch unterhaltsam, so kann man diesen Film in wenigen Worten zusammenfassen.







Inhaltsangabe

Whittier Smith (Anne Judson-Yager) beginnt dieses Semester ihre Ausbildung am California State College. Zusammen mit ihrer Freundin und Zimmergenossin Monica Jones (Fraune A. Chambers) ist sie ganz wild darauf ins Varsitiy Squad aufgenommen zu werden. Das Varsitiy Squad ist das Cheerleader-Team des California State College. Dank Whittiers und Monicas Charme und Können werden sie prompt aufgenommen und geraten ins harte aber erfolgsversprechende Training von Squad-Captain Tina Hammersmith (Bree Turner). Was die beiden aber nicht ahnen ist, dass sich das Cheerleaderdasein auch auf ausserhalb der Trainingszeiten ausdehnt. So dürfen nur Football- oder Basketballspieler die festen Freunde der Cheerleader sein – alles andere ist inakzeptabel. Diese und viele andere Regeln derselben Art bewegen Monica und Whittier dazu, den Squad zu verlassen und einen eigenen zu gründen. Da aber alle, die Cheerleader werden wollen, bereits Cheerleader beim Varisty-Squad sind, dürfte die Suche nach Neumitgliedern schwierig werden. Die enthusiastischen Mitglieder der Theatergruppe hingegen wären nicht abgeneigt dem neuen Squad beizutreten, da bei einer gewonnenen Landesmeisterschaft satte 20'000 Dollar winken würden. Das neue Cheerleader-Squad ’Renegades’ ist geboren. Leider darf jedes College nur ein Cheerleader-Team besitzen, und so entscheidet ein Wettbewerb, ob das Varsity- oder das Renegades-Squad, das California State College vertreten darf.



Kritik

Dass dieser Film als zweiter Teil überhaupt akzeptiert wurde, ist fragwürdig: Ein neuer Regisseur, ein neuer Drehbuchautor und komplett neue Schauspieler, die nicht einmal dieselben Charaktere des ersten Teils mimen. Sogar das College ist nicht mehr dasselbe wie bei Teil eins. Die Story hat sich auch nicht grundlegend geändert: Beide Filme enden in einem spannenden Wettkampf, bei dem es schlussendlich doch nur um die Ehre geht. Wenn dieser Film einen komplett anderen Namen hätte, wäre niemand darauf gekommen es könnte sich um eine Fortsetzung von ’Girls United’ handeln.

Wieso es der Film nicht in die Kinos geschafft hat, liegt wahrscheinlich grösstenteils an den Schauspielern. Wenn Kirsten Dunst, bekannt aus Spiderman und Gabrielle Union aus Bad Boys 2 in dieser Fortsetzung mitgespielt hätten, wäre der Film mit Sicherheit, ohne langes Zögern der Produzenten, ins Kino gesetzt worden.

Nun aber zurück zum Film selber: Fortsetzungen gelingen selten. Man erwartet inzwischen von einer Fortsetzung nicht mehr, dass sie an den Erfolg des ersten Teiles herankommt. ’Girls United’ hat vor vier Jahren bei den meisten Kritikern schlecht abgeschnitten. Und bei ’Girls United again’ sieht es leider nicht besser aus. Die erste Hälfte ist zwar noch sehr amüsant und unterhaltsam, auch die gewisse, seichte Spannung, die bei guten Komödien eintrifft, war stellenweise vorhanden. Als jedoch Monica und Whittier den Squad verlassen ringt der Film förmlich nach Luft um seine Existenz zu wahren. Mit unlogischen, lächerlichen Szenen wird versucht, den Film wieder auf ein durchschnittliches Niveau zu puschen – jedoch vergeblich.

Die Schauspieler sind, wie schon erwähnt, alle neu von der Partie – die meisten kommen direkt von der mässig erfolgreichen MTV Soap ’Undressed’ und erhofften sich mit ’Girls United again’ einen Karrierestart. Der Reese Whiterspoon-Klon Anne Judson-Yager und auch Fraune A. Chambers spielen ihre Rolle mit viel Enthusiasmus und Individualität, so dass sie wirklich überzeugend daherkommen. Auch Kevin Cooney hat erneut bewiesen, dass er ein erfahrener, guter Schauspieler ist (bekannt aus Independence Day und Austin Powers 3). Enttäuschend hingegen ist Bree Turner, die um einiges besser hätte sein können.

Nur wenige Szenen regen wirklich zum Lachen an. Allen voran die Szenen mit dem Maskottchen Sammy Stinger, dass von Joshua Gomez gespielt wird. Mit seinem Lampenfieber-Getue bringt es bestimmt den einen oder anderen zum Lachen. Auch der männliche Cheerleader Greg, gespielt von Bryce Johnson ist mit seiner sympathischen und witzigen Art immer wieder für einen Lacher gut.

Die DVD
Bild
Makellose, prächtige Farben und eine hervorragende Schärfe machen diese DVD optisch zu einem Erlebnis. Einzige Kritikpunkte sind ganz leichtes Wellen (das jedoch nur auffällt wenn man danach sucht) und der Kontrast, der in dunkeln Szenen ein wenig zu schwach daherkommt.
Sound
Beinahe die komplette Akustik fällt auf die vorderen beiden Speaker und den Center. Die hinteren Speaker kommen nur bei laut gespielter Musik oder wuchtigen Basseinlagen zum Einsatz. Die Konversationen sind sauber und verständlich und auch die Geräusche weisen keine Unreinheiten auf.

Extras
Keine Extras


DVD Übersicht
Filminformationen
Originaltitel Bring it on again
Genre Komödie
Studio Beacon Pictures
Verleih Universal Home Entertainment
Laufzeit ca. 87 Minuten
FSK unbeschränkt
Regie Damon Santostefano
Darsteller Anne Judson-Yager, Bree Turner, Kevon Cooney, Faune A. Chambers, Bryce Johnson
 
Technische Details
Bild 16:9 (1.85:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch
Anzahl Discs 1
Verpackung Amarayhülle

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 29.07.04

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