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Jungle Cruise
von
Jaume Collet-Serra
 

"Die Verfilmung einer der ältesten Disneyland-Bahnen gefällt! Tolle Action und detailverliebt!"

 
Release: 7. Oktober 2021
 
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Inhalt
Einer alten Legende nach steht tief verborgen im Amazonas ein einzigartiger Baum mit wundersam heilenden Kräften. Die abenteuerlustige Forscherin Lily Houghton (Emily Blunt) will diesem Mythos endlich auf den Grund gehen und reist mit Sack und Pack in den Dschungel. Nicht ahnend, dass es ausser der Legende auch noch einen jahrhundertealten Fluch zu brechen gilt, heuert sie den ungehobelten Kapitän Frank (Dwayne Johnson) an. Unerschrocken nimmt die Forscherin Franks fragwürdige Dienste in Anspruch, sie auf seinem klapprigen aber charmanten Boot flussabwärts zu schippern.
 
Originaltitel Jungle Cruise
Produktionsjahr 2021
Genre Abenteuer
Laufzeit

ca. 127 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Jaume Collet-Serra
Darsteller Emily Blunt, Dwayne Johnson, Jack Whitehall, Andy Nyman, Jesse Plemons
     
Kritik
Der Trend begann bereits 1997, mit 'Im Jenseits sind noch Zimmer frei': Man nehme eine Attraktion aus einem Disneyland-Park und mache daraus einen Film. So wurde aus dem Free-Fall-Fahrgeschäft, besser bekannt als 'The Tower Of Terror', kurzerhand eine Horrorkomödie. Weiter ging es im Jahr 2000 mit 'Mission to Mars' (inspiriert vom gleichnamigen Weltraum-Flugsimulator), 2002 mit 'Die Country Bears' (inspiriert von der Animatronic-Musikshow 'Country Bear Jamboree') bis hin zum Jahr 2003, wo mit der Piraten-Attraktion 'Pirates of the Caribbean' und dem Geisterhaus 'The Haunted Mansion' gleich zwei Attraktionen zu Kinofilmen wurden. Nach einer längeren Pause gab es dann im 2015 mit 'A World Beyond' sogleich die Verfilmung eines ganzen Parkabschnitts (Tomorrowland) und nun steht mit 'Junge Cruise' nach weiteren sechs Jahren Pause endlich wieder eine «klassische» Attraktionen-Verfilmung aus dem Hause Disney an. Etwas speziell ist es da aber schon, dass man sich für eine - zugegeben - recht unspektakuläre und etwas eingerostete Attraktion entschied (die Bahn gibt es schliesslich bereits seit der Parkeröffnung im Jahr 1955). Doch wenn Disney die richtigen Leute an die richtigen Hebel setzt, kann auch eine harmlose Schiffsfahrt zu einem abenteuerlichen Kino-Erlebnis werden. Insbesondere bei der Ausstattung liess die Crew um 'Jungle Cruise' sich nicht lumpen und präsentiert ein detailreiches Südamerika der Zwanziger Jahre, wo mitten im Dschungel die feinen Herrschaften aus England die raue Wildnis hautnah miterleben wollten - und schon wäre man auch beim Kern der eigentlichen Disneyland-Attraktion. Die darum gebastelte Geschichte um die allheilenden 'Tränen des Mondes'-Blüten eines legendären Baumes wird da geradezu beiläufig. Denn 'Jungle Cruise' lebt in erster Linie vom wundervoll harmonisierenden Duo Emily Blunt und Dwayne Johnson und den zahlreichen, toll choreografierten Actionszenen. Alle übernatürlichen Elemente und die Streckung der Geschichte auf über zwei Stunden Laufzeit, bräuchte es da eigentlich gar nicht. Doch Urwald-Feeling in authentischer Kulisse versprüht 'Jungle Cruise' allemal - auch wenn sich nach Filmschluss wohl keiner noch einmal die eigentliche Handlung durch den Kopf gehen lässt. Die Verfilmung einer der ältesten Disneyland-Bahnen gefällt! Tolle Action und detailverliebt!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Walt Disney Studios Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1
Französisch: Dolby Digital Plus 7.1
Untertitel Deutsch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Mitten im Dschungel: Das Making Of von 'Jungle Cruise'
- Dwayne und Emily: Unbestritten lustig
- Die Entstehung des Leinwand-Amazonas
- Einmal Skipper, immer Skipper
- Zusätzliche Szenen
- Pannen vom Dreh

Neben einem dreizehn-minütigen Making Of sind auch drei Featurettes vorhanden, welche etwas mehr als eine halbe Stunde Laufzeit bieten. Dazu gibt es eine Viertelstunde an nicht verwendeten Szenen sowie zweieinhalb Minuten an Outtakes.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 03.11.21
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