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Inhalt |
Inmitten der malerischen Schweizer Berge strandet der zwölfjährige Georg (Paco von Wyss) bei den Mönchen auf dem Grossen Sankt Bernhard-Pass. Alles ist neu für ihn: Die Kälte, die Stille und das ungewohnte Klosterleben. Doch schon bald entdeckt Georg, dass dieser besondere Ort voller kleiner Wunder steckt. Als er einen hilflosen Welpen findet, entsteht zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Heimlich zieht Georg seinen Barry gross erlebt mit ihm unvergessliche Momente. Doch als Georg seinen treuen Gefährten zu verlieren droht, nimmt er all seinen Mut zusammen und macht sich auf den Weg in ein riesiges Abenteuer. |
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| Originaltitel |
Mein Freund Barry |
| Produktionsjahr |
2026 |
| Genre |
Abenteuer |
| Laufzeit |
ca. 98 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 6 Jahren |
| Regie |
Markus Welter |
| Darsteller |
Paco von Wyss, Alma Büchenbacher, Max Hubacher, Ulrich Tukur, Orell Bergkraut |
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Kritik |
Der deutsche Regisseur Markus Welter widmet sich mit 'Mein Freund Barry' der berühmten Legende des Bernhardinerhundes Barry, der Anfang des neunzehnten Jahrhunderts am Grossen Sankt Bernhard zahlreichen Menschen das Leben gerettet haben soll. Basierend auf historischen Überlieferungen erzählt der Film jedoch nicht die Legende selbst, sondern eine fiktive Entstehungsgeschichte über Freundschaft, Mut und das Erwachsenwerden. Das Ergebnis ist ein klassischer Familienfilm, der vor allem durch seine Herzlichkeit und die beeindruckende Alpenkulisse überzeugt. Der Film folgt dabei einer vertrauten Struktur: Der junge Georg strandet in einem Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard-Pass und freundet sich dort mit einem schwachen Bernhardinerwelpen an, den er heimlich grosszieht. Die Geschichte setzt stark auf emotionale Bindungen und klare Gut/Böse-Konflikte. Das funktioniert besonders für ein junges Publikum sehr gut, wirkt für Erwachsene aber gelegentlich etwas vorhersehbar. Einige Figuren bleiben recht eindimensional, und nicht jede Konfliktsituation besitzt die gewünschte dramatische Wucht. Dennoch verliert der Film sein Herz nie aus den Augen und besonders der junge Nachwuchsdarsteller Paco von Wyss überzeugt als Georg. Er verleiht seiner Figur Glaubwürdigkeit und Wärme, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Auch Alma Büchenbacher sorgt als Resi für sympathische Momente. Die erfahrenen Darsteller Ulrich Tukur und Max Hubacher halten sich dabei bewusst zurück und überlassen den jungen Figuren die Bühne. Das funktioniert gut und verleiht dem Film eine angenehme Natürlichkeit. Herzerwärmendes Familienabenteuer mit viel Alpenzauber, Charme und grosser Hundeliebe! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 11.06.26
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