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The Grieving
von Alessandro Antonaci, Daniel Lascar & Stefano Mandalà |
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"Atmosphärische Ansätze, doch Spannung und Originalität bleiben weitgehend auf der Strecke!" |
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| Release: 4. Juni 2026 |
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Inhalt |
Mia (Penelope Sangiorgi) erreicht die schockierende Nachricht über den plötzlichen Tod ihres Vaters. Sie reist nach Italien, um ihn zu beerdigen. Doch in seiner Wohnung spürt sie eine unheimliche, übernatürliche Präsenz. Der Geist ihres Vaters wandert womöglich noch immer umher. Will er sie warnen? Denn es häufen sich seltsame Ereignisse rund um seine Urne. Je tiefer Mia in die Vergangenheit ihrer Familie eintaucht, desto deutlicher wird, dass hinter dem Todesfall ein dunkles Geheimnis lauert. Der Kampf gegen gefährliche Dämonen hat gerade erst begonnen... |
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| Originaltitel |
The Grieving |
| Produktionsjahr |
2025 |
| Genre |
Horror |
| Laufzeit |
ca. 95 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 16 Jahren |
| Regie |
Alessandro Antonaci, Daniel Lascar & Stefano Mandalà |
| Darsteller |
Penelope Sangiorgi , David Ajayi, Donatella Bartoli, Andrea Caldi, Matteo Pasquini |
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Kritik |
Mit 'The Grieving' legen die Regisseure Alessandro Antonaci, Daniel Lascar und Stefano Mandalà einen Horrorfilm vor, der klassische Geistergeschichte und okkulten Mystery-Thriller miteinander verbinden möchte. Die Prämisse besitzt durchaus Potenzial: Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters reist Mia nach Italien, wo sie in dessen Wohnung zunehmend von übernatürlichen Ereignissen heimgesucht wird. Aus dieser vielversprechenden Ausgangslage entwickelt sich jedoch nur selten echte Spannung. Das Drehbuch bedient sich zahlreicher bekannter Motive des Genres: Verfluchte Familiengeheimnisse, rastlose Geister und dämonische Rituale. Statt diese Elemente originell miteinander zu verknüpfen, folgt die Handlung jedoch vorhersehbaren Mustern. Viele Wendungen zeichnen sich früh ab, während die Figuren nur oberflächlich ausgearbeitet bleiben. Dadurch fällt es schwer, eine emotionale Bindung aufzubauen oder mit der Hauptfigur mitzufiebern. Auch das Finale liefert mehr Erklärungen als Überraschungen. Inszenatorisch bemüht sich das Regie-Trio um eine bedrückende Atmosphäre. Dunkle Innenräume, verlassene Gänge und ein zurückhaltendes Sounddesign sorgen vereinzelt für wirkungsvolle Momente. Dennoch verlässt sich der Film zu häufig auf bekannte Schockeffekte und klassische Horror-Klischees, wodurch das anfängliche Unbehagen zunehmend an Wirkung verliert. Die wenigen gelungenen Spannungsmomente können die erzählerischen Schwächen nicht dauerhaft kaschieren. Schauspielerisch hinterlässt vor allem Penelope Sangiorgi einen soliden Eindruck. Sie verleiht Mia trotz des dünnen Drehbuchs eine glaubwürdige Mischung aus Trauer und Verunsicherung. Das übrige Ensemble bleibt dagegen weitgehend blass und erhält kaum Gelegenheit, den Figuren mehr Profil zu verleihen. 'The Grieving' beginnt mit einer interessanten Idee, verliert sich aber zu oft in bekannten Mustern. Atmosphärische Ansätze sind zwar vorhanden, reichen jedoch nicht aus, um aus dem Horror-Einerlei herauszustechen. Atmosphärische Ansätze, doch Spannung und Originalität bleiben weitgehend auf der Strecke! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 30.06.26
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