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Supergirl
von Craig Gillespie |
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"Eine eigenwillige Heldin, starke Bilder, aber eine Geschichte, die hinter den Möglichkeiten bleibt!" |
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| Release: 24. September 2026 |
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Inhalt |
Kara Zor-El alias Supergirl (Milly Alcock) feiert ihren 21. Geburtstag mit einem Roadtrip - mit ihrem Hund Krypto - und zwar quer durch die Galaxis. Abstand zur Erde ist ihr eigentlich ganz recht, denn auf diesem Planeten steht sie sowieso nur im Schatten ihres Cousins Superman (David Corenswet). Ausserdem stammen die beiden zwar vom selben Planeten (Krypton), haben jedoch ein gänzlich unterschiedliches Verhältnis zu ihrer einstigen Heimat. Denn Superman ist bereits als Baby auf der Erde gelandet, während seine Cousine mit eigenen Augen ansehen musste, wie Krypton in Schutt und Asche gelegt wurde. |
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| Originaltitel |
Supergirl |
| Produktionsjahr |
2026 |
| Genre |
Action |
| Laufzeit |
ca. 108 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Regie |
Craig Gillespie |
| Darsteller |
Milly Alcock, Matthias Schoenaerts, Eve Ridley, David Corenswet, Jason Momoa |
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Kritik |
Nach dem Neustart mit 'Superman' geht das neue DC Universe in die zweite Runde - und rückt diesmal dessen Cousine ins Rampenlicht. 'Supergirl' ist der zweite Kinofilm des neuen DCU und gehört damit zum ersten Kapitel 'Gods and Monsters'. Regisseur Craig Gillespie ('I, Tonya', 'Cruella') adaptiert die Comic-Miniserie 'Supergirl: Woman of Tomorrow' von Tom King und Bilquis Evely, die 2021 und 2022 erschien. Das Resultat ist ein kosmisches Abenteuer mit einer angenehm widerspenstigen Heldin, das allerdings nicht in allen Bereichen abhebt. Das Drehbuch von Ana Nogueira verleiht der Titelheldin eine erfrischend raue Persönlichkeit. Kara ist sarkastisch, impulsiv und emotional angeschlagen - eine willkommene Abwechslung zu den makellosen Superheldenfiguren, die das Genre lange geprägt haben. Milly Alcock überzeugt mit viel Charisma und trägt den Film auch durch schwächere Passagen. Eve Ridley ergänzt sie als entschlossene Ruthye, während Jason Momoa als intergalaktischer Kopfgeldjäger Lobo für einige der unterhaltsamsten Momente sorgt. Matthias Schoenaerts bleibt als Gegenspieler Krem hingegen eher blass. Visuell bietet 'Supergirl' fremdartige Welten, schräge Kreaturen und solide Action. Die Reise durch das All versprüht stellenweise eine angenehm dreckige Space-Western-Atmosphäre. Allerdings fehlt es manchen Kämpfen an Wucht, und die Inszenierung wirkt trotz einzelner starker Bilder nicht immer so mitreissend, wie es das galaktische Szenario verspricht. Auch die Handlung folgt bekannten Rachemustern und schöpft ihr emotionales Potenzial nicht vollständig aus. 'Supergirl' punktet mit einer eigenständigen Hauptfigur und einer gelungenen Darstellerin, bleibt als Gesamtpaket aber hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ein unterhaltsamer, durchaus sympathischer Ausbau des neuen DC Universe, dem es noch an erzählerischer Konsequenz fehlt. Eine eigenwillige Heldin, starke Bilder, aber eine Geschichte, die hinter den Möglichkeiten bleibt! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 26.10.26 Unser Wertungssystem
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