| Aktuelle Kritiken
|
|
|
|
Mehr...
|
|
|
|
DVD Suche
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

Inhalt |
Eine Highschool-Clique aus fünf Aussenseitern entdeckt eine mysteriöse aztekische Todespfeife - ohne zu ahnen, welcher grauenhafte Fluch auf ihr liegt. Als Chrys (Dafne Keen) und ihre Freunde Ellie (Sophie Nélisse), Aaron (Sky Yang), Hector (Jhaleil Swaby) und Kendra (Ali Skovbye) die Pfeife ausprobieren, entfesseln sie eine tödliche Macht. Wer ihren furchterregend-schrillen Klang hört, ruft seinen eigenen Tod herbei und wird fortan von ihm gejagt. Verzweifelt versuchen die Jugendlichen, dem Geheimnis der Pfeife auf die Spur zu kommen und den Fluch zu brechen. Doch je mehr sie herausfinden, desto näher kommt ihnen der Tod. |
|
|
 |
| Originaltitel |
Whistle |
| Produktionsjahr |
2025 |
| Genre |
Horror |
| Laufzeit |
ca. 101 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 16 Jahren |
| Regie |
Corin Hardy |
| Darsteller |
Dafne Keen, Sophie Nélisse, Sky Yang, Jhaleil Swaby, Ali Skovbye |
|
|
| |
|
|
Kritik |
Die Grundidee von 'Whistle' hat durchaus das Zeug zu einem Genre-Hit: Eine Gruppe von Highschool-Schülern stösst auf eine antike aztekische Todespfeife. Wer ihren unheimlichen Klang hört, beschwört den eigenen Tod herauf - eine Prämisse, die unweigerlich an 'Final Destination' erinnert. Regisseur Corin Hardy ('The Nun') und Drehbuchautor Owen Egerton machen daraus einen Teenie-Horror, der sichtbar bei mehreren Generationen des Genres Anleihen nimmt. Das Drehbuch ist dabei gleichzeitig die grösste Schwäche: Die Mythologie rund um die Pfeife ist zwar interessant und bietet einige kreative Möglichkeiten, doch die Figuren bewegen sich häufig in bekannten Teenie-Horror-Klischees. Immerhin sorgt die Beziehung zwischen Chrys und Ellie für eine emotionale Ebene, die dem Film etwas Eigenständigkeit verleiht. Dafne Keen und Sophie Nélisse harmonieren dabei überzeugend. Corin Hardy versteht sein Handwerk vor allem dann, wenn es blutig wird. Die Todesszenen sind teilweise ausgesprochen kreativ, drastisch und effektvoll umgesetzt. Besonders in der zweiten Hälfte zieht der Film die Schrauben deutlich an und liefert einige makabre Höhepunkte. Auch das Halloween-Setting sorgt für eine passende Atmosphäre. Zwischen diesen gelungenen Sequenzen zieht sich die Handlung allerdings spürbar und verliert sich in einer eher austauschbaren Ermittlungsstory. Schauspielerisch trägt Dafne Keen den Film souverän als Chrys, während Sophie Nélisse ihr eine sympathische Partnerin zur Seite stellt. Sky Yang, Jhaleil Swaby und Ali Skovbye erfüllen ihre Rollen solide, bleiben aber stärker an den bekannten Archetypen des Teenie-Horrors hängen. Nick Frost und Michelle Fairley sorgen als erfahrenere Darsteller immerhin für zusätzliche Präsenz. 'Whistle' ist damit kein schlechter Horrorfilm, aber auch kein besonders origineller. Die kreative Grundidee und einige wirklich gelungene Kills machen Spass, während Drehbuch, Figuren und Tempo deutlich hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Für Genrefans kurzweilig - mehr aber nicht. Kreative Kills und starke Atmosphäre, doch die Story bleibt hinter den Möglichkeiten zurück! |
|
|
|

|
© rezensiert von Philipp Fankhauser am 28.08.26 Unser Wertungssystem
Zurück zur vorherigen Seite
|