Aktuelle Kritiken
Tom und Jerry: Der verlorene Kompass Whistle - Kannst du sie hören?
Horst Schlämmer sucht das Glück Der Wunderweltenbaum
Lee Cronin's The Mummy Kombucha - Die Zukunft beginnt hier
Mehr...
 
DVD Suche
 
 
md-press Shop
 
 
Whistle
von
Corin Hardy
 

"Kreative Kills und starke Atmosphäre, doch die Story bleibt hinter den Möglichkeiten zurück!"

 
Release: 14. August 2026
 
> Kaufen bei Cede.ch
> Kaufen bei Exlibris.ch
 

Inhalt
Eine Highschool-Clique aus fünf Aussenseitern entdeckt eine mysteriöse aztekische Todespfeife - ohne zu ahnen, welcher grauenhafte Fluch auf ihr liegt. Als Chrys (Dafne Keen) und ihre Freunde Ellie (Sophie Nélisse), Aaron (Sky Yang), Hector (Jhaleil Swaby) und Kendra (Ali Skovbye) die Pfeife ausprobieren, entfesseln sie eine tödliche Macht. Wer ihren furchterregend-schrillen Klang hört, ruft seinen eigenen Tod herbei und wird fortan von ihm gejagt. Verzweifelt versuchen die Jugendlichen, dem Geheimnis der Pfeife auf die Spur zu kommen und den Fluch zu brechen. Doch je mehr sie herausfinden, desto näher kommt ihnen der Tod.
 
Originaltitel Whistle
Produktionsjahr 2025
Genre Horror
Laufzeit

ca. 101 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Corin Hardy
Darsteller Dafne Keen, Sophie Nélisse, Sky Yang, Jhaleil Swaby, Ali Skovbye
     
Kritik
Die Grundidee von 'Whistle' hat durchaus das Zeug zu einem Genre-Hit: Eine Gruppe von Highschool-Schülern stösst auf eine antike aztekische Todespfeife. Wer ihren unheimlichen Klang hört, beschwört den eigenen Tod herauf - eine Prämisse, die unweigerlich an 'Final Destination' erinnert. Regisseur Corin Hardy ('The Nun') und Drehbuchautor Owen Egerton machen daraus einen Teenie-Horror, der sichtbar bei mehreren Generationen des Genres Anleihen nimmt. Das Drehbuch ist dabei gleichzeitig die grösste Schwäche: Die Mythologie rund um die Pfeife ist zwar interessant und bietet einige kreative Möglichkeiten, doch die Figuren bewegen sich häufig in bekannten Teenie-Horror-Klischees. Immerhin sorgt die Beziehung zwischen Chrys und Ellie für eine emotionale Ebene, die dem Film etwas Eigenständigkeit verleiht. Dafne Keen und Sophie Nélisse harmonieren dabei überzeugend. Corin Hardy versteht sein Handwerk vor allem dann, wenn es blutig wird. Die Todesszenen sind teilweise ausgesprochen kreativ, drastisch und effektvoll umgesetzt. Besonders in der zweiten Hälfte zieht der Film die Schrauben deutlich an und liefert einige makabre Höhepunkte. Auch das Halloween-Setting sorgt für eine passende Atmosphäre. Zwischen diesen gelungenen Sequenzen zieht sich die Handlung allerdings spürbar und verliert sich in einer eher austauschbaren Ermittlungsstory. Schauspielerisch trägt Dafne Keen den Film souverän als Chrys, während Sophie Nélisse ihr eine sympathische Partnerin zur Seite stellt. Sky Yang, Jhaleil Swaby und Ali Skovbye erfüllen ihre Rollen solide, bleiben aber stärker an den bekannten Archetypen des Teenie-Horrors hängen. Nick Frost und Michelle Fairley sorgen als erfahrenere Darsteller immerhin für zusätzliche Präsenz. 'Whistle' ist damit kein schlechter Horrorfilm, aber auch kein besonders origineller. Die kreative Grundidee und einige wirklich gelungene Kills machen Spass, während Drehbuch, Figuren und Tempo deutlich hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Für Genrefans kurzweilig - mehr aber nicht. Kreative Kills und starke Atmosphäre, doch die Story bleibt hinter den Möglichkeiten zurück!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Leonine
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch, Deutsch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Making Of
- Trailer

Mehr als ein Making Of haben die Extras zu 'Whistle' leider nicht zu bieten. Insgesamt sieht es zwar nach wenig aus, doch das Making Of hat überraschenderweise eine stolze Länge von über einer halben Stunde vorzuweisen. So kriegt man einen sehr guten Einblick in die Machart des Filmes und die Hintergründe - sowie ein paar Trailer obendrauf.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 28.08.26
Unser Wertungssystem

Zurück zur vorherigen Seite