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Inhalt |
Als die Geschwister Beth (Delilah Bennett-Cardy), Fran (Billie Gadsdon) und Joe (Phoenix Laroche) wider ihren Willen mit ihren Eltern aufs Land ziehen, beginnt für die Familie ein ganz besonderes Abenteuer. In dem nahegelegenen, geheimnisvollen Wald entdecken die Kinder einen magischen Baum: Den bis in die Wolken reichenden Wunderweltenbaum, in dem aussergewöhnliche Wesen wohnen. Schnell schliessen sie Freundschaft mit den Baumbewohnern Fee Seidenhaar (Nicola Coughlan), Madame Klaps (Rebecca Ferguson) und Mondgesicht (Nonso Anozie), die sie in fantastische Welten entführen. Gemeinsam erleben sie märchenhafte Abenteuer. |
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| Originaltitel |
The Magic Faraway Tree |
| Produktionsjahr |
2026 |
| Genre |
Fantasy |
| Laufzeit |
ca. 111 Minuten |
| Altersfreigabe |
ohne Altersbeschränkung |
| Regie |
Ben Gregor |
| Darsteller |
Andrew Garfield, Claire Foy, Nonso Anozie, Nicola Coughlan, Rebecca Ferguson |
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Kritik |
Mit 'Der Wunderweltenbaum' bringt Regisseur Ben Gregor einen Kinderbuchklassiker auf die grosse Leinwand, der bislang deutlich weniger bekannt war als Enid Blytons 'Fünf Freunde' oder 'Hanni und Nanni'. Die vierteilige 'Wunderweltenbaum'-Reihe erschien zwischen 1939 und 1951 und entführt Kinder rund um den magischen Baum in ständig wechselnde Fantasiewelten. Die Verfilmung modernisiert Blytons Vorlage deutlich, bewahrt aber deren zentrale Idee: Die grenzenlose Kraft kindlicher Fantasie. Das Drehbuch von Simon Farnaby, der bereits 'Paddington 2' und 'Wonka' adaptierte, verlegt die Geschichte geschickt in die Gegenwart. Aus der ursprünglichen Kinderwelt wird eine moderne Familiengeschichte über Arbeitslosigkeit, finanzielle Sorgen und den Zusammenhalt einer Familie. Die drei Geschwister Fran, Joe und Beth entdecken dabei den Wunderweltenbaum und seine exzentrischen Bewohner. Die Botschaften über Fantasie, Familie und das Loslassen digitaler Ablenkung sind zwar gelegentlich etwas plakativ, funktionieren aber im Familienkontext erstaunlich gut. Ben Gregor inszeniert das Abenteuer farbenfroh und mit sichtbar viel Liebe zum Detail. Besonders die verschiedenen Fantasiewelten und die skurrilen Bewohner des Baumes sorgen für reichlich visuelle Abwechslung. Der Film besitzt dadurch einen sympathisch altmodischen Märchencharme, ohne wie eine blosse Kopie der alten Bücher zu wirken. Allerdings ist die Handlung stellenweise etwas hektisch und die vielen Figuren und Schauplätze lassen kaum Zeit für echte Tiefe. Aber das Ensemble macht viel Freude: Andrew Garfield und Claire Foy verleihen den Eltern Tim und Polly glaubwürdige Wärme, während Billie Gadsdon, Phoenix Laroche und Delilah Bennett-Cardy als Geschwistertrio überzeugend zusammenspielen. Nicola Coughlan als Seidenhaar, Nonso Anozie als Mondgesicht und Rebecca Ferguson als Madame Klaps sorgen zudem für einige der unterhaltsamsten Momente. 'Der Wunderweltenbaum' ist keine perfekte Kinderbuchverfilmung, aber eine charmante und fantasievolle. Wer Blytons Bücher kennt, dürfte sich über die moderne Interpretation freuen - und Neueinsteiger bekommen ein unterhaltsames Familienabenteuer mit viel Fantasie geboten. Farbenfrohes Familienabenteuer mit ganz viel Fantasie, Charme und nostalgischem Zauber! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 28.08.26
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