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Inhalt |
Luke (Terrence Carey) nimmt einen Job beim populären Start-Up Symbio an. Dort wird er von Vorgesetzen gedrängt, den firmeneigenen Kombucha zu trinken. Der Drink bewirkt Wunder, Luke arbeitet fokussiert und voller Energie. Doch die Nebenwirkungen sind fatal, sein Körper ändert sich grotesk. Lukes Freundin Elyse (Paige Bourne) schöpft Verdacht und deckt eine gefährliche Verschwörung auf. Sie muss ihn retten, bevor es zu spät ist. |
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| Originaltitel |
Kombucha |
| Produktionsjahr |
2025 |
| Genre |
Horror |
| Laufzeit |
ca. 94 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Regie |
Jake Myers |
| Darsteller |
Terrence Carey, Paige Bourne, Claire McFadden, Magdalena Conway, Jesse Kendall |
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Kritik |
Regisseur Jake Myers wagt sich mit 'Kombucha' an eine ungewöhnliche Mischung aus Body Horror, Satire und Science-Fiction. Die Idee ist herrlich absurd: Ein bewusstseinsveränderndes Kombucha-Getränk verwandelt die Mitarbeiter eines hippen Unternehmens in willenlose Arbeitsmaschinen. Hinter der grotesken Prämisse steckt eine bissige Kritik an toxischer Unternehmenskultur, Selbstoptimierung und der Start-up-Mentalität. Entstanden ist der Film als unabhängige Low-Budget-Produktion von Take Care Productions und machte zunächst auf Genrefestivals auf sich aufmerksam, bevor er seinen Weg in den Heimkinomarkt fand. Das Drehbuch von Jake Myers und Geoff Bakken besitzt einige originelle Einfälle und nimmt moderne Arbeitswelten mit viel schwarzem Humor aufs Korn. Leider bleibt die Satire oft an der Oberfläche. Viele Gags zünden nicht, während die Geschichte zwischen Horror, Komödie und Gesellschaftskritik schwankt, ohne sich für eine klare Richtung zu entscheiden. Dadurch verliert der Film im Mittelteil spürbar an Tempo und kann seine interessante Grundidee nie vollständig ausschöpfen. Inszenatorisch zeigt Myers durchaus Kreativität. Die schleimigen Body-Horror-Effekte und das bewusst sterile Bürodesign sorgen für einige gelungene Bilder, die an Genreklassiker wie 'Stuff - Ein tödlicher Leckerbissen' (1985) oder frühe Werke von David Cronenberg erinnern, ohne deren Konsequenz zu erreichen. Gerade bei den praktischen Effekten blitzt immer wieder das vorhandene Talent des Teams auf. Gleichzeitig machen das begrenzte Budget und die unausgewogene Tonalität dem Film jedoch immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Auch schauspielerisch bleibt 'Kombucha' solide, aber unspektakulär. Terrence Carey überzeugt als überforderter Luke, während Paige Bourne und Claire McFadden ihre Rollen engagiert ausfüllen. Das Ensemble kann die Schwächen des Drehbuchs jedoch nur bedingt auffangen. 'Kombucha' besitzt Charme, einige herrlich schräge Ideen und gelungene Effekte. Am Ende überwiegt jedoch der Eindruck einer cleveren Prämisse, die erzählerisch und satirisch hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Originelle Idee, die aber leider zwischen Satire und Body Horror ihr Potenzial arg verschenkt! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 23.07.26
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