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Scream
von
Matt Bettinelli-Olpin & Tyler Gillett
 

"Bettinelli-Olpin & Gillett füllen die übergrossen Fussstapfen von Wes Craven erstaunlich gut!"

 
Release: 28. April 2022
 
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Inhalt
Das kleine Städtchen Woodsboro war in der Vergangenheit häufig Opfer fieser maskierter Serienmörder. Inmitten der Fälle waren stets Sidney Prescott (Neve Campbell), Reporterin Gale Weathers (Courtney Cox) und Polizist Dewey Riley (David Arquette). Eine neue Mordserie bringt Sidney in ihre Heimatstadt zurück. Lange galt der Ghostface Killer, unter dessen Maske sich stets jemand anderes versteckte, als vergessen. Nun sucht eine neue brutale Mordserie die Stadt heim. Der (oder die) maskierte Ghostface-Killer fordert neue Opfer.
 
Originaltitel Scream
Produktionsjahr 2022
Genre Horror
Laufzeit

ca. 114 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Matt Bettinelli-Olpin & Tyler Gillett
Darsteller Melissa Barrera, Mason Gooding, Courteney Cox, David Arquette, Neve Campbell
     
Kritik
2015 erschütterte der Tod von Filmemacher Wes Craven ganz Hollywood. Der als Horror-Papst verehrte Filmemacher schuf mit 'Nightmare on Elm Street', 'The Hills Have Eyes' und 'Scream' nicht nur drei legendäre Horror-Franchises, sondern mit ihnen auch zwei der bekanntesten Horror-Bösewichte der vergangenen Jahrzehnte: Freddy Krueger und der Ghostface Killer. Letzterer kriegt nun mit einer 'Scream'-Neuauflage einen weiteren Ableger spendiert - und zugleich der erste Streifen eines Wes Craven-Franchise nach dessen Tod. Auf 'Scream 4' mussten die Fans elf lange Jahre warten. Nun sind es erneut elf Jahre Wartezeit geworden bis Teil fünf erscheint. Dieser nennt sich aber schlicht 'Scream'. Denn der neue 'Scream' ist ein so genanntes Requel - ein Mix aus Reboot und Sequel. Will heissen: Die Zuschauer kriegen einen Reboot geboten, mit allem was die Erstlingswerke so erfolgreich gemacht hat - und die Fans kriegen ein Sequel geboten, welches natürlich auch mit den drei altbekannten Stars aufwartet, welche nun über fünfundzwanzig Jahre in allen (!) fünf 'Scream'-Filmen mitgewirkt haben: Neve Campbell, David Arquette und Courteney Cox. Auch die Ghostface-Stimme wird wieder von Roger L. Jackson gesprochen. Ebenso ist Skeet Ulrich wieder mit dabei, welcher im 1996-Erstling Billy Loomis gespielt hat. So viel Nostalgie auf einen Schlag - und das alles verpackt in einem Stil, den die "neuen" Regisseure Matt Bettinelli-Olpin & Tyler Gillett wunderbar in Wes Cravens Handschrift einarbeiten. Wie immer stehen dabei die "Horrorfilm-Regeln" im Mittelpunkt, an welche man sich strikte halten sollte, wenn man bis zum Abspann eines Horrorfilmes überleben will. Pendant dazu bietet wie immer die Franchise-interne 'Stab'-Reihe, welche mittlerweile sogar auf acht Teile angewachsen ist. Mit viel Selbstironie, interessanten Wendungen und zahlreichen Generation-Z-Eigenheiten ("Ich stehe nur auf Horrorfilme mit sozialkritischen Messages") vergehen so sehr unterhaltsame, spannende und überraschend blutige fast zwei Stunden Laufzeit, welche den Zuschauern sicherlich gut in Erinnerung bleiben werden - und zudem Lust auf einen sechsten Teil machen. Nur bitte nicht wieder mit elf Jahren Wartezeit. Bettinelli-Olpin & Gillett füllen die übergrossen Fussstapfen von Wes Craven erstaunlich gut!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Paramount Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1 Surround
Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1 Surround
Französisch: Dolby Digital 5.1 Surround
Italienisch: Dolby Digital 5.1 Surround
Spanisch: Dolby Digital 5.1 Surround
Japanisch: Dolby Digital 5.1 Surround
Untertitel Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Thailändisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Filmemacher-Kommentar
- Entfernte Szenen
- Neues Blut
- Blutlinien
- Im Schatten des Meisters
- Trailer von 'Scream' (1996)

Neben einem Audiokommentar enthalten die Extras drei Featurettes (welche jeweils zwischen siebeneinhalb und achteinhalb Minuten lang sind) sowie drei Minuten an nicht verwendeten Szenen und dem legendären Original 'Scream'-Trailer von 1996.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 10.05.22
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